Warenverkehrsbescheinigung eur.1 nach dem Muster in anhang iiia

Die Vorlage des Zertifikats CT-2 ist in Anhang 1 enthalten. Die Gültigkeit der Zertifikate beträgt 12 Monate ab Ausstellungsdatum. In der Republik Serbien stellt diese Bescheinigung die Zollverwaltung aus. Bei den Vertragsparteien der Zollunion wird die Bescheinigung von zugelassenen Handelskammern ausgestellt. Die nachträgliche Überprüfung der Ursprungszeugnisse erfolgt in einer Zufallsstichprobe oder wenn begründete Zweifel an der tatsächlichen Herkunft der Waren oder an der Glaubwürdigkeit eines Ursprungszeugnisses bestehen. Der Text des Übereinkommens enthält 10 Artikel und zwei Anhänge, wie folgt: Die Behörde, die Bescheinigungen über nichtpräferenzielle inländische Herkunft ausstellt, ist die Handelskammer Serbiens. Die Bescheinigungen werden auf schriftlichen Antrag des Betroffenen ausgestellt. Die Formen der Bescheinigung über den inländischen Ursprung von Waren und des Antrags auf Bescheinigung des inländischen Ursprungs sind in Anhang 10 der Verordnung über die zollrechtliche Warenbehandlung vorgesehen. Das Ursprungszeugnis EUR.1 wird von der Zollverwaltung der Republik Serbien auf Antrag des betroffenen Beteiligten ausgestellt. Die Gültigkeitsdauer des genannten Zertifikats beträgt 4 Monate nach Ausstellung. Die Republik Serbien wird als begünstigtes Land in dieses System einbezogen, d. h. Waren aus Serbien werden bei der Einfuhr in die USA, Japan und die Russische Föderation bevorzugt behandelt.

Bei der Ausstellung von Ursprungszeugnissen (Vorlage A) gelten die Ursprungsregeln in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Präferenzländer. Ursprungszeugnis Vorlage A wird von der Handelskammer Serbiens gemäß Artikel 69 des Zollgesetzes ausgestellt (Amtsblatt RS, Nr. 18/10). Um den Präferenzursprung von Ausfuhr- oder Einfuhrwaren nachzuweisen, ist wie folgt ein Ursprungsnachweis vorzulegen: Auf nationaler Ebene sind die Präferenzursprungsregeln in Artikel 37 des Zollgesetzes und den Artikeln 65 bis 97 der Verordnung über die zollrechtliche Warenbehandlung festgelegt. In dieser Verordnung wird der Bereich, der die Ursprungsregeln abdeckt, weitgehend mit der Verordnung Nr. 2454/93 der Europäischen Kommission harmonisiert. Wenn es um präferenzielle Ursprungsregeln von Waren geht, ist der Ausgangspunkt, dass internationale Freihandelsabkommen die Ursprungsregeln von Waren und die administrative Zusammenarbeit zwischen den Zollbehörden der Vertragsparteien vollständig regeln, so dass es nicht notwendig ist, sie insbesondere in der Verordnung zu präzisieren. Bei Waren aus Serbien sieht der Atautomat eine günstigere Behandlung vor als das Interimshandelsabkommen für Erzeugnisse der Kapitel 7 (Gemüse) und 8 (Frucht) der Kombinierten Nomenklatur. Für diese Waren sieht der Gemeinsame Zolltarif der EU neben den Wertzöllen auch spezifische Zölle vor. Das ATM-System sieht eine Entlastung beider Arten von Zöllen vor. Folglich ist sie für Serbien günstiger als das Interimshandelsabkommen, das nur die Abschaffung der Wertzölle vorsieht.

Gleichzeitig sieht der Geldautomaten Zugeständnisse für Weinimporte aus allen Ländern des westlichen Balkans im Rahmen des globalen Kontingents von 50.000 hl vor.